FANDOM


Buch 1Bearbeiten

Das ist die erste Fassung des Buches, ich werde ihm am Ende einen Namen geben.... Da die Kapitel sehr kurz sind, werde ich sehr viele haben. Außerdem werde ich hier immer wieder Änderungen vornehmen, vielleicht zwischendrin noch ein Kapitel einfügen usw. Ich versuche hier draus was großes zu machen und hoffe es auch irgendwann mal veröffentlichen zu können.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen !

PrologBearbeiten

Dunkle Schatten striffen an hell erleuchteten Mauern entlang. Ein schneeweißer Kater mit gelb leuchtenden Augen schlich sich auf leisen Pfoten an den anderen vorbei und schlängelte sich durch die Schatten, das Licht vermeidend. Dann trat er auf einen riesigen Haufen von silbern glänzendem Zweibeinerabfall zu. „Blood, Mokka und Charlie haben berichtet, dass Düsterstern sich mit dir treffen will.“, berichtete er dem Kater, der auf dem Silberberg thronte und sich kein bisschen rührte. Er schien die Augen geschlossen zu haben, überlegend, abschätzend. Das Risiko erwägend. Dann fing er an zu Grinsen und öffnete die Augen. Mit seinen glühenden roten Augen sah er zu dem weißen Kater. „Erzähl ihr, dass ich mich gerne mit ihr Treffen würde. Ach und sag ihr doch, dass sie ihre Stellvertreterin mitbringen soll. Ich würde mich zu gerne mit ihr Unterhalten. Wie mir zu Ohren gekommen ist, soll sie ebenfalls Streunerin gewesen sein. Jetzt geh!“, befahl er und legte dann den Kopf schief. Als der weiße Kater wieder verschwand erhob er sich quälend langsam und sprang mit einem eleganten Satz von seinem silbernen Thron und schritt durch die Reihen seiner Katzen. Streuner, Hauskätzchen und welche, die schon unter seiner und der Herrschaft seines Vaters geboren wurden. Vier Kätzinnen waren es, die Jungen nicht mitzählend und über 20 Kater. Der LichtClan hatte seinen Vater abgestoßen, verbannt weil er von etwas Größerem geträumt hatte. Und dafür würde er bezahlen. Und wenn der FinsterClan sich ihnen anschließen würde, wäre es perfekt. Er grinste noch einmal und drückte sich dann zwischen zwei alten Monstern in den Bau der Mütter. Nur eine junge, schwarze Kätzin mit vier kleinen, ebenfalls schwarzen Jungen war im Bau und Blood legte sich hin und zog Diablo, eines der Jungen mit roten Augen und sein Liebster zu sich und fuhr ihm mit ausgefahrenen Krallen neckend über den Kopf und leckte das raue Fell dann wieder glatt. Das leise Fauchen des Kleinen brachte ihn zum Schmunzeln und er sah zu Sam, der Mutter seiner Jungen.  Ihre Augen waren geschlossen, doch er wusste genau, dass sie wach war und jede seiner Taten beobachtete. Er hatte sie gezwungen, aber es war zum Wohle aller. Er brauchte einen Erben und keine Kätzin kam in Frage, nur sie, die er zufällig bei einem kleinen Spaziergang entdeckte und sie auserwählte. Sie hatte sich ja nicht mal richtig gewehrt. Er grinste, setzte das Junge wieder zu seinen Geschwistern und stand dann auf. Er erhaschte noch einen Blick auf Sam und verließ dann den Bau wieder. Er trottete durch die Reihen und ließ sich wieder auf seinem silbernen Thron nieder. 

Kapitel 1.Bearbeiten

Nachtblüte trat aus dem Kriegerbau und streckte sich genüsslich. Seit dem letzten Training mit Sturmpfote, hatte sie sich wohl die Schulter verrenkt, aber sie war noch nicht bei Rosenherz gewesen. Es würde sicherlich bald nicht mehr so schlimm wehtun. Mit eiligen Schritten verließ sie das Lager, die Sonne war noch nicht aufgegangen aber es wäre bald soweit und die ersten Katzen würden aufwachen und es war keine Frischbeute mehr da. Die Tautropfen hingen noch an den Blättern und nässten ihren Pelz durch. Sie musste so schnell wie möglich aus dem Wald raus. Sie wollte sich keine Erkältung holen!

Am Waldrand angekommen wehte ein frischer Wind, aber auf dem Moor wären sicherlich noch einige Mäuse auf Nahrungssuche. Die Sonne war inzwischen schon aufgegangen, trotzdem hing immer noch der nebelige Schleier der Nacht in der Luft. Nachtblüte trottete etwas unschlüssig, wo genau sie hin sollte, über die hügelige Graslandschaft. Plötzlich kam ihr ein unbekannter Geruch entgegen. Mit gespitzten Ohren trottete sie einen Hügel hoch und konnte dann sehen, was sie gewittert hatte. Mehrere Füchse schliefen auf einer Wiese und auch mehrere Jungfüchse. Die konnten sie niemals alle verjagen!, dachte sie erschrocken und drehte sich um und sprintete zurück zum Lager. Sie zwängte sich durch die Dornenranken und trat ins Lager. Einige Katzen die schon wach waren sahen erwartungsvoll zu ihr, doch als sie merkten, dass sie keine Beute dabei hatte widmeten sie sich anderen Sachen. Sie sah sich um, konnte Dämmerstern aber nicht im Lager entdecken, also trottete sie auf den Bau des Anführers zu. „Dämmerstern?“, rief sie in den Bau. „Komm rein, Nachtblüte!“, antwortete seine sanfte Stimme. Nickend lief sie in seinen Bau und setzte sich direkt an den Eingang. „Was ist los?“, fragte er. „An der Nordwestlichen Grenze habe ich ein Fuchslager entdeckt. Es sind mehr als zehn.“, teilte sie ihm besorgt mit. Er lief beunruhigt in seinem Bau hin und her. „Wir müssen schnell handeln. Ruf bitte Spatzenflügel zu mir. Und sag den anderen Kriegern Bescheid, sie sollen sich bereit machen!“, meinte er ernst. Sie nickte und verließ den Bau. „Spatzenflügel? Dämmerstern will mit dir reden!“, rief sie und entdeckte dann Rostherz. Schnell trottete sie auf ihn zu und rieb kurz ihren Kopf an seiner Schulter. „Guten Morgen!“, schnurrte er sanft. „Dämmerstern hat mir aufgetragen, dass ich alle Krieger bereit machen soll. An unserer Grenze ist ein Fuchslager und Dämmerstern will sie vertreiben, denke ich!“, antwortete sie. Rostherz nickte und antwortete dann leise: „Ich will nicht, dass du mit gehst!“ „Was?!“, fauchte sie entsetzt und sprang mit gesträubtem Fell von ihm weg. „Ich will nur nicht, dass dir etwas passiert!“ Er trat wieder auf sie zu, doch sie wich noch einmal zurück. „Es sind Füchse, Nachtblüte. Dagegen kann nicht mal der stärkste Krieger etwas machen!“, erklärte er. Nachtblüte fauchte. „Ich kann ja wohl auf mich selber achten.“ Das war ihr letztes Wort und sie drehte sich, immer noch wütend, um und lief zum Kriegerbau, wo sie die restlichen Krieger weckte und ihnen kurz mitteilte worum es ging. Als sie als Letzte den Kriegerbau wieder verließ sprang Dämmerstern gerade auf den Ankündigungsfelsen. „Alle Katzen die alt genug sind ihre eigene Beute zu fangen versammeln sich auf der Lichtung!“ Als alle sich auf der Lichtung eingefunden hatten fuhr er fort: „Wie mir zu Ohren zu kommen ist, haben mehrere Füchse innerhalb unserer Grenzen ein Lager errichtet. Und ich will sie vertreiben.“, gab er bekannt.

Kapitel 2.Bearbeiten

Der Wind strich heftig durch die Lande  und trug ein heftiges Gewitter zu ihnen. Der Regen fiel schon vom Himmel und durchnässte  die Pelze der Katzen.  An ihrer Spitze stand Dämmerstern, neben ihm sein Stellvertreter Spatzenflügel. Nachtblüte stand direkt an deren Seite und zeigte ihnen das Lager der Füchse.  Mit ausgefahrenen Krallen stürmte sie nach vorne. Sie wollte keine Zeit verlieren die Füchse zu vertreiben, sonst würden sie eine noch größere Gefahr werden. Die anderen Katzen folgten ihr und sie stürmten das Lager. Viele Füchse  verschwanden sofort, die Jungen wegtragend, doch sechs blieben zurück und stellten sich den Katzen entgegen. Mit ausgefahrenen Krallen fuhr sie auf einen der Füchse herab und zerkratzte ihm die Schnauze. Doch der Fuchs reagierte schneller als erwartet und nagelte sie an den Boden, während er mit seinem scharfen Atem schon an ihrer Kehle hing. Dämmerstern riss den Fuchs von ihr runter und half ihr auf. Andere Katzen hatten sich schon um den Fuchs gekümmert und ihn auch schließlich vertrieben. „Rückzug!“, schrie Spatzenflügel, doch Dämmerstern widersprach ihm: „Nein! Kämpft weiter!“ Nachtblüte wollte sich gerade einem der Füchse zuwenden, doch ein anderer sprang direkt auf ihren Anführer zu. „Dämmerstern! Vorsicht!“ Doch es war schon zu spät und der Fuchs zerfetzte Dämmersterns Kehle mit einem Biss. Nachtblüte starrte entsetzt auf die Leiche ihres Anführers und merkte dann, wie ihre Muskeln sich verkrampften. Mit einem lauten Kampfgeschrei sprang sie auf den Rücken des Fuchses und zerkratzte ihm die Flanken, bevor sie die Krallen in seinen Hinterkopf schlug und langsam nach hinten zog. Der Fuchs krümmte sich unter ihr, doch er war nicht tot. Aus dem Augenwinkel konnte sie sehen, wie Rostherz sich an die Kehle des Fuchses hängte und sie zerfetzte. Als der Fuchs leblos zu Boden ging, sprang Nachtblüte elegant von ihm runter. Sie sah nicht zu Rostherz, sondern sprang schnell zu Dämmerstern. Seine Augen waren weit aufgerissen und aus seiner Kehle floss Blut. Nachtblüte drückte ihren Kopf in seinen Pelz und schickte ein Gebet zum SternenClan. Der Anführer, der ihr ihren Namen gegeben hatte, tot, um sie zu retten. Die anderen Füchse rannten weg, als sie den toten Fuchs sahen und die anderen Katzen umringten Nachtblüte und Dämmerstern. „Er ist tot. Aber das kann nicht sein, er hatte doch noch mehr Leben!“, flüsterten die anderen. „Nein! Das war sein Letztes!“,  miaute Nachtblüte. Sie trat wieder zurück und sah sich um. „Kann mir jemand helfen!“, fragte sie und sofort trat Rostherz vor und packte Dämmerstern am Nacken. Er hob ihn hoch und Nachtblüte hob ihn auf ihren Rücken. Die anderen liefen hinter ihnen und Spatzenflügel vor ihnen. Im Lager wurden sie schon von den anderen Katzen erwartet und sie machten ihnen Platz. Nachtblüte und Rostherz legten Dämmerstern sanft ab. Sie sah sich nach Eisblume um, Dämmersterns Gefährtin, die momentan in der Kinderstube lebte. Als sie sie endlich entdecken konnte kam sie gerade aus der Kinderstube und sah sich suchend nach Dämmerstern um. Glanzblume ging auf sie zu. „Es tut mir so leid!“, flüsterte sie ihrer Schwester mit gesenktem Kopf zu. Eisblume starrte sie an und stürzte durch die Katzenreihen auf den leblosen Körper ihres Gefährten zu. Nachtblüte trat auf Rostherz zu leckte ihm kurz über die Wange. „Tut mir Leid, dass ich vorhin so sauer war!“, flüsterte sie. „Schon okay. Ich hätte nicht an dir zweifeln sollen!“ Sie nickte kurz und sah dann noch mal mitfühlend zu Eisblume.

Kapitel 3.Bearbeiten

Nachtblüte sah den Ältesten nach, wie sie Dämmersterns Leiche forttrugen. Eisblume zog sich in die Kinderstube zu ihren Jungen zurück. Spatzenflügel sprang auf den Felsen und rief die Katzen zusammen. „Ich werde mich sofort auf den Weg zur Mondhöhle machen. Alleine!“, miaute er und sprang wieder vom Felsen. „Aber, der Heiler…“, wiedersprach Rosenherz. „Keine Wiederrede!“, knurrte er und verließ das Lager. Kurz bevor er verschwand rief er noch. „Ahornblatt, pass auf das Lager auf!“ Alle Katzen starrten ihm nach, nur  Ahornblatt teilte die Patrouillen ein. „Nachtblüte, geh mit Funkenlicht, Sturmpfote und Silberschatten zur Westlichen Grenze, schaut nach, ob die Füchse weg sind! Danach geht noch die restliche Grenze ab“, befahl er, fuhr dann aber fort: „Rostherz, du führst eine Jagdpatrouille an und nimm einen Krieger und Herzpfote mit. Wenn ihr wieder zurück seid, gehen Schattenherz und Glanzblume noch einmal jagen. Und gegen Abend gehen noch einmal zwei Krieger jagen, macht unter euch aus wer!“ Er setzte sich auf die Lichtung und überblickte sie mit wachsamen Augen. Nachtblüte sah zu Silberschatten und Funkenlicht und nickte den beiden zu. Dann trottete sie zu Sturmpfote. „Kommst du? Wenn du willst können wir nach dem jagen noch einmal trainieren.“, miaute sie und trottete zum Lagerausgang. Sturmpfote, Silberschatten und Funkenlicht hinter sich durchquerte sie den Laubwald und kam dann auf dem Moor an. Sie versuchte eine frische Spur der Füchse aufzunehmen, doch sie konnte nichts wittern. Sturmpfote stürzte nach vorne und verschwand hinter einem Hügel. Nachtblüte folgte ihm und stand auf dem Hügel mit einem Grinsen im Gesicht. Sturmpfote kam den Hügel hoch mit einem fetten Kaninchen im Maul. „Sehr gut gemacht!“, lobte sie ihn und sah dann zu Funkenlicht und Silberschatten, die noch unten am Hang standen. „Was ist los?“, fragte sie, als sie die verschreckten Gesichter ihrer beiden Clankameraden sah. Sturmpfote fauchte neben ihr und sie folgte seinem Blick. Ein Hund stand auf einem anderen Hügel, er hatte die Katzen noch nicht gesehen, doch es wäre nur eine Frage der Zeit. „Lauft, schnell! Zurück in den Wald!“, miaute sie, doch es war zu laut, denn der Hund starrte sie direkt an und stürmte laut bellend auf sie zu. Nachtblüte musste den anderen nicht zweimal sagen, dass sie rennen mussten und so versuchten sie Schutz im Wald zu finden, doch der Hund folgte ihnen weiterhin. „Springt auf die Bäume! Klettert!“, rief sie und konnte sehen, wie Silberschatten sich an den nächsten Baum krallte und sich herauf hangelte. Sie konnte Funkenlicht nicht mehr sehen und Sturmpfote hatte sich auch schon auf einen Baum gerettet. Vor ihr tauchte Funkenlicht auf, sie fand keinen Baum, den sie erklimmen konnte. „Los, spring auf diesen!“, knurrte Nachtblüte und blieb stehen. Der Hund bellte immer noch und er kam sehr schnell näher. Mit kribbelnden Pfoten drehte sie sich um und rannte direkt auf den Hund zu. Mit ausgefahrenen Krallen setzte sie über den Hund hinweg und wich seinen Fängen aus. Der Hund wirbelte herum und rannte ihr hinterher. Sie konnte seinen heißen Atem im Nacken spüren und blieb dann stehen, drehte wieder um und sprintete am Hund vorbei, nicht ohne ihm mit ihren Krallen über die Seite zu ziehen. Dann sprang sie endlich an einen Baum, doch der Hund war schneller als sie erwartet hatte. Er packte sie mit seinen Zähnen und riss sie vom Baum weg. Dann schleuderte er sie gegen einen anderen Baum. Nachtblüte wurde die Luft aus den Lungen gepresst, dann wurde alles schwarz um sie. 

Kapitel 4.Bearbeiten

„Nachtblüte! Wach auf!“, rief ihr eine Stimme zu. Fern und doch war sie so laut als wäre sie direkt neben ihr. Sie schlug die Augen auf und starrte direkt in die gelbgrünen Augen von Rosenherz. „Gut, du bist wach!“, schnurrte sie und hantierte etwas an ihren Kräutern herum. „Wo bin ich?“, fragte Nachtblüte leise und mit kratziger Stimme. „Na im Heilerbau!“, antwortete die Heilerin belustigt. „Was ist passiert?“, fragte sie nochmal und versuchte sich aufzusetzen. „Nein! Bleib liegen!“, miaute die Heilerin barsch und Nachtblüte legte sich wieder hin. „Zu deiner Frage: Du hast einen Hund abgewehrt und den anderen somit das Leben gerettet. Aber der Hund hat dich erwischt und Rostherz und seine Patrouille trafen gerade rechtzeitig ein, bevor der Hund dich komplett zerfleischen konnte.“ „Rostherz? Wo ist er?“ „Er ist die letzten drei Tage nicht von deiner Seite gewichen. Heute Morgen habe ich ihn schlafen geschickt!“, antwortete die Heilerin. „Drei Tage?!“, murmelte sie kraftlos und schloss wieder die Augen. Rosenherz nickte, doch sie konnte es nicht sehen. „Und? Ist sie aufgewacht? Ich habe Stimmen gehört!“, fragte jemand aufgebracht. „Rostherz?“, fragte Nachtblüte und öffnete die Augen. „Oh, dem SternenClan sei Dank, du lebst!“, schnurrte er überglücklich und leckte ihr mehrmals über die Wange. „Beim Willen des SternenClan. Scher dich hier raus. Sie muss sich ausruhen!“, meinte Rosenherz lachend. Nachtblüte schloss wieder die Augen und atmete tief ein. „Soll ich dir noch Mohnsamen geben?“, fragte die Heilerin. „Nein. Aber ich will aufstehen!“, antwortete Nachtblüte. „Jetzt noch nicht…“, wiedersprach die Heilerin, doch Nachtblüte wollte sich nicht unterkriegen lassen und stand auf. Mit angespannten Muskeln und schmerzverzerrtem Gesicht stand sie im Heilerbau und strengte sich an aufrecht zu stehen. „Eine deiner Rippen ist vermutlich gebrochen. Deshalb musst du hier im Bau…“ „Nein. Ich will im Kriegerbau schlafen.“, wiedersprach Nachtblüte. „Gib mir einfach noch ein paar Mohnsamen!“ „Das wird nichts nützen. Ich hab auf die Bisswunden Kerbel gemacht. Aber ich mache mir mehr Sorgen um deine gebrochene Rippe. Ich hab dir einen Breiumschlag mit Schwarzwurz gemacht und deinen Brustkorb mit Binsen verbunden. Wenn du unbedingt im Kriegerbau schlafen willst musst du jeden Tag zu mir kommen, damit ich deine Wunden behandle und du kannst deine Kriegerpflichten für mindestens den nächsten Viertelmond nicht ausführen! Nicht Jagen, deinen Schüler nicht trainieren, nicht klettern nicht schwimmen und nicht Kämpfen!“, als sie geendet hatte musste sie erst einmal tief Luft holen und sah ernst zu Nachtblüte. „Kurz gesagt: Ich soll mich nicht anstrengen!“, schnurrte sie belustigt und humpelte dann schwerfällig aus dem Bau. Sturmpfote kam ihr entgegen und hielt nur knapp vor ihr an. „Das war ja so cool, was du da gemacht hast!“, miaute er mit vor Erregung aufgerissenen Augen. Nachtblüte schmunzelte und erklärte ihrem Schüler dann: „Ich kann dir die nächsten Wochen nichts mehr beibringen, also werde ich Silberschatten bitten, dich die nächsten Wochen zu trainieren und dann rede ich mit Spatzenstern über deine Kriegerzermonie. Enttäusch mich nicht!“ Der Kater nickte aufgeregt mit dem Kopf und sprang auch schon davon. Sie setzte sich einen Moment hin und ruhte sich aus, es war schwer hier herum zu laufen. Dann stand sie wieder auf und lief zum Frischbeutehaufen. Sie nahm sich einen Hasen und wollte sich umdrehen, doch direkt vor ihr stand Spatzenflügel. „Kann ich dir helfen, Spatzenflügel?“, fragte sie höflichkeitshalber und trat einen Schritt weg von ihm. „Spatzenstern!“, fauchte er und seine Augen blitzten wütend. Nachtblüte senkte den Kopf demütig. „Tut mir Leid, es war nicht meine Absicht dich zu kränken!“, entschuldigte sie sich. „Hast du nicht!“, miaute er und grinste herausfordernd. Nachtblüte grub ihre Krallen unauffällig in die Erde. „Wenn du mich entschuldigen würdest!“, knurrte sie leise und wollte an ihm vorbei gehen, doch er holte mit der Pfote aus und fuhr ihr mit ausgefahrenen Krallen leicht über das Gesicht. Nachtblüte sprang mit gesträubtem Fell zurück und starrte ihn ungläubig an. „Pass auf, was du machst!“, zischte er und verschwand in seinem Bau. Nachtblüte starrte ihm nach und lief dann zur kleinen Wasserquelle. In der Wasserpfütze sah sie sich ihr Gesicht an. Es war nur ein kleiner Kratzer, doch Rostherz würde ihn sofort bemerken. Sie trottete mit gesenktem Kopf an den Rand der Lichtung und legte sich neben den Kriegerbau. Die Müdigkeit überkam sie sehr schnell und sie schlief ein.

Kapitel 5.Bearbeiten

Die ersten Sonnenstrahlen kitzelten ihr Gesicht und sie schlug die Augen auf. Dann rappelte Nachtblüte sich auf und wollte sich strecken, doch ein schrecklicher Schmerz lies sie innehalten. Auf der Lichtung konnte sie Spatzenstern sehen, der am Frischbeutehaufen stand und sich eine Maus schmecken lies. „Guten Morgen, Nachtblüte! Sturmpfote kann nicht mehr aufhören von dir zu reden!“, meinte Herzpfote, die aus sie zukam. Nachtblüte grinste und sah dann noch einmal zu Spatzenstern. „Warte, ich hol dir was!“, meinte die Schülerin und sprang in schnellen Sätzen zu Spatzenstern und schnappte ihm vor den Augen den Hasen weg, den Nachtblüte gestern essen wollte und war schnell wieder bei ihr und legte ihr den Hasen vor die Pfoten. „Ich danke dir. Willst du mit mir teilen?“, fragte sie dann. Herzpfote schüttelte den Kopf: „Die Ältesten hatten noch nichts und ich soll erst noch mit Rostherz jagen gehen, Sturmpfote kommt auch mit!“, erklärte sie und Nachtpfote riss sich ein etwas von dem Hasen ab. Seit vier Tagen hatte sie nichts gegessen, zwar hatte Rosenherz ihr etwas gegen Hunger gegeben, doch das hatte nie wirklich gewirkt. „Weck Sturmpfote und dann gehen wir los!“, befahl Rostherz Herzpfote als er neben ihnen auftauchte. „Geht’s dir gut? Was ist das für ein Kratzer in deinem Gesicht?“, fragte er. „Ach der? Ich hab mich nur gekratzt, ist nichts Schlimmes!“, antwortete sie schnell, aber Rostherz ließ nicht locker und starrte sie an. Nachtblüte schnaubte. „Es war Spatzenstern!“, gestand sie. „Was?!“, fauchte Rostherz und drehte sich um. „Nein bleib hier!“, miaute Nachtblüte und stand auf. Rostherz blieb mit angespannten Muskeln stehen und sah wieder zurück zu ihr. Er hielt ihrem Blick stand, doch dann ging er wieder zurück zu ihr, aber nicht ohne noch einen Blick auf Spatzenstern zu werfen. Herzpfote kam, gefolgt von Sturmpfote, wieder auf sie zu. „Wir gehen dann mal.“, miaute Rostherz und wendete sich zum Lagerausgang. Herzpfote nickte ihr kurz zum Abschied zu und folgte dann Rostherz und Sturmpfote. Nachtblüte lief langsam auf den Heilerbau zu. Rosenherz wäre sicherlich da und es war sterbend langweilig im Lager, schließlich durfte sie nichts tun. Aber es ging ihr schon viel besser als gestern. Die Heilerin stand mit dem Rücken zur Tür und schien sehr in Gedanken versunken zu sein. Sie schien ihre Kräutervorräte zu überprüfen. „Guten Morgen Rosenherz!“, begrüßte Nachtblüte sie. „Hallo, hast du Wüstenpfote irgendwo gesehen?“, fragte die Heilerin etwas genervt. „Sie sollte mir eigentlich helfen, aber sie ist seit heute Morgen spurlos verschwunden.“ Nachtblüte schüttelte den Kopf, als ihr plötzlich jemand hinten rein lief. Erschrocken drehte sie sich um und entdeckte Wüstenpfote. „Da bist du ja!“, miaute Rosenherz. „Du kannst mir gleich damit helfen die Kräuter zu sortieren!“, befahl sie und die Schülerin nickte. „Tut mir Leid das ich so spät bin, ich war heute Morgen ein bisschen jagen und da hab ich mich an den Teich gelegt und bin dann eingeschlafen!“, erklärte Wüstenpfote und Nachtblüte schmunzelte. „Ich will euch dann nicht weiter stören. Ich komme gegen Sonnenhoch wieder, Rosenherz!“, miaute Nachtblüte und verließ den Bau.

Kapitel 6.Bearbeiten

Nachtblüte wanderte ziellos durch die Wälder und lauschte dem Gezwitscher der Vögel. „Nochmal!“, hörte sie plötzlich Rostherz rufen. Sie folgte der Stimme und entdeckte Rostherz mit Sturmpfote und Herzpfote auf der Trainingslichtung. Nachtblüte setzte sich an den Rand der Lichtung und beobachtete die beiden Schüler, wie sie sich einen Wettstreit lieferten. Die Trainingslichtung war eben, doch es waren viele Äste und Zweige auf ihr. Schüler konnten  gut kämpfen und rennen auf unebenem Boden lernen. Sie beobachtete die Schüler wie sie gegenseitig aufeinander zu sprangen und sich mit eingefahrenen Krallen attackierten. Herzpfote nagelte Sturmpfote fest an den Boden. "Na komm, Sturmpfote. Du kannst dich doch noch nicht geschlagen geben!", knurrte Rostherz und sah auf den Schüler herab. Herzpfote sprang von Sturmpfote und stellte sich wieder ihm gegenüber auf. "Das hast du gut gemacht, Herzpfote. Aber achte das nächste mal auf seine Hinterpfoten, er hätte dich mit leichtigkeit schwer verletzen können!", miaute Nachtblüte lobend und nickte der Schülerin zu. Herzpfote nickte und sah wieder zu Sturmpfote. Dieser reckte stolz die Brust und sprang auf Herzpfote zu. Sie konnte ihm ausweichen, doch das hatte er geahnt, denn als sie ausholen wollte rammte er sie blitzschnell in die Seite und sie fiel zu Boden. Herzpfote rappelte sich wieder auf und schüttelte sich den Staub aus dem Fell. Nachtblüte grinste. "Das war schon mal gut, aber wenn Herzpfote dir nocheinmal hätte ausweichen können, hättest du ihr deine schwache Seite dargelegt und sie hätte dich töten können, du musst dir im Kopf immer mehrere Sachen ausmalen und dich vorbereiten!", riet sie ihm immernoch lächelnd und sah dann zu Herzpfote. Rostherz brummte irgendetwas unverständliches und Nachtblüte musste schmunzeln. "Musst du nicht zu Rosenherz?", fragte Herzpfote mit schiefgelegtem Kopf. "Ja, du hast recht! Ist es schon so spät?", schnurrte sie und drehte sich schnell um und lief, so schnell sie konnte in Richtung Lager. Dort angekommen sah sie sich einen Moment um und lief dann  in den Heilerbau. "Da bist du ja!", bemerkte Rosenherz und sah sie prüfend an. "Hast du noch irgendwelche Schmerzen?" "Nicht sehr, nur die üblichen Schmerzen von Bisswunden", antwortete Nachtblüte wahrheitsgemäß. Die Heilerin nickte und löste dann den Binsen. Nachtblüte fühlte sich etwas freier und atmete erleichtert auf. Rosenherz tastete sanft mit ihren Pfoten nach jeder einzelnen Rippe, aber Nachtblüte spürte keinen Schmerz. "Du scheinst Glück gehabt zu haben. Auch die Bisswunden heilen sehr gut, streng dich die nächsten Tage bis Vollmond nicht an und du kannst dich sicherlich bald wieder um deinen Schüler kümmern." Nachtblüte nickte und verließ wieder den Bau. Sonnenhoch war schon lange vorrüber und die meisten Katzen lagen faul im Lager herum, gaben sich die Zungen oder teilten Frischbeute mit einem Clankameraden. Nachtblüte beschloss in der Kinderstube nach dem rechten zu  sehen und trottete auf den Bau der Königinnen zu. Leise lief sie in den Bau, um niemanden zu wecken, der schlief und sah sich um. Eisblume und Schneefuß waren nicht da, nur Lichterflamme lag in einem Moosnest und beobachtete Traumjunges und Tränenjunges, die beiden Streunerjungen wie sie seelenruhig schliefen und sah dann freundlich lächelnd zu Nachtblüte und begrüßte sie: "Hallo, Nachtblüte. Wie geht es dir?" Nachtblüte nickte und setzte sich dann vorsichtig hin: "Danke, gut. Rosenherz sagte, dass ich viel Glück hatte, weil ich doch keine gebrochene Rippe habe und die Bisswunden so schnell verheilen.", miaute sie. Die ältere Königin schnurrte erfreut und nickte. "Mama?", miaute Erdbeerjunges, als sie in die Kinderstube kam und überschlug sich dann. Kichernd richtete sie sich wieder auf, setzte sich mit staubigem und zerzaustem Fell vor ihre Mutter und lächelte sie an. "Wann werden Blaubeerjunges und ich denn endlich zu Schülern. Spatzenstern sagte, dass Traumjunges und Tränenjunges vor dem nächsten Vollmond noch zu Schülern ernannt werden. Wann sind wir dran?", miaute sie vorwurfsvoll. Lichterflamme schmunzelte. "Ihr seid erst dreieinhalb Monde alt, ihr müsst mindestens sechs alt sein, um Schüler zu werden. Also musst du dich noch ein wenig gedulden!", miaute sie, zog ihre Tochter zu sich, hielt sie fest und leckte ihr das Fell wieder sauber. "Lass das!", fauchte Erdbeerjunges und versuchte dem Griff ihrer Mutter zu entkommen, versagte aber kläglich. Als ihre Mutter sie wieder loslies stürmte sie trotzig aus der Kinderstube und Nachtblüte sah ihr grinsend nach. Schließlich verabschiedete sie sich von der Königin und verließ den Bau. Neben der Kinderstube lag Schneefuß und ihr Blick war immer auf die restlichen Jungen gerichtet, die im Lager verstreut waren und gegenseitig rangelten. Nachtblüte lächelte und legte sich dann in die Sonne und wärmte ihren Pelz.

Kapitel 7.Bearbeiten

"...des LichtClans sollen sich auf der Lagerlichtung versammeln!", hallte Spatzensterns Simme über die ganze Lichtung und Nachtblüte schreckte hoch. Der Mond stand schon hoch am Himmel, sie war wohl eingeschlafen. Spatzensterns Stimme nahm sie gar nicht mehr wahr und trottete zu Rostherz, der am Rande der Lichtung saß. "Was ist hier los?" "Spatzenstern hat Traumjunges und Tränenjunges zu Schülern ernannt. Ihre Mentoren sind Ahornblatt und Silberschatten. Alles okay mit dir? Du siehst etwas verschlafen aus." "Ich bin beim Sonnen eingeschlafen, bin grade eben erst wieder aufgewacht", antwortete sie. Rostherz lächelte. "Du hast deinen Schüler gut ausgebildet. Ich denke das er bald Krieger werden kann!", meinte er. "Ja, ich weiß. Ich will auch bald zu Spatzenstern gehen und ihn darum bitten. Ich hoffe einfach, dass er nicht nein sagt." Rostherz verzog das Gesicht, als sie Spatzenstern erwähnte, sagte aber nichts mehr dazu. Nachtblüte stand wieder auf und schlängelte sich durch die Reihen der Katzen, die Traumpfote und Tränenpfote umringten. "Herzlichen Glückwunsch!", gratulierte sie ihnen und lächelte Traumpfote an, die Kätzin war schon immer etwas schüchtern, aber als Nachtblüte sie so aufmunternd anlächelte richtete sie sich stolz auf und lächelte ebenfallls. Tränenpfotes Blick dagegen war undurchdringlich, man konnte nicht erkennen was er dachte oder fühlte, aber Nachtblüte glaubte ein Flackern Stolz in seinem Blick zu erkennen, doch er war fast sofort wieder verschwunden. Dann lief Nachtblüte auf Spatzenstern zu und nickte. "Ich wollte dich fragen, ob es für dich in Ordnung wäre, Sturmpfote so bald wie möglich zum Krieger zu ernennen." Spatzenstern nickte, aber er antwortete nicht und sein Blick war auf etwas anderees hinter ihr gerichtet. Nachtblüte drehte den Kopf und entdeckte Rostherz der sie mit starrem Blick beobachtete. "Ist sonst noch irgendwas?", fragte Spatzenstern. Nachtblüte schüttelte den Kopf und verließ den Kater wieder, sie trottete auf Sturmpfote zu und wollte ihm gerade mitteilen, dass sie Spatzenstern Bescheid gegeben hatte, als dieser wieder auf den Ankündigungsfelsen sprang und wieder von vorne anfing:

"Da Nachtblüte davon überzeugt ist, dass Sturmpfote bereit dazu ist, Krieger zu werden, werde ich ihrer Bitte nachgehen.

Ich, Spatzenstern, Anführer des LichtClans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diesen Schüler herabzublicken. Er hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle ihn euch nun als Krieger. Sturmpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst mit deinem Leben?" Sturmpfote nickte aufgeregt. "Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Sturmpfote, von diesem Augenblick an wirst du Sturmwind heißen. Der SternenClan ehrt deine Entschlossenheit und deine Ausdauer und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im LichtClan willkommen.", miaute Spatzenstern, sprang vom Ankündigungsfelsen und legte seine Schnauze auf Sturmwinds Stirn und dieser leckte ihm respektvoll die Schulter. Dann trat Spatzenstern vondeem neuernannten Krieger weg und verschwand in einem Bau. Nachtblüte trat nach vorne und begrüßte ihren ehemaligen Schüler mit seinem neuen Namen. Er lächelte sie an und lauschte wie die anderen Katzen seinen neuen Namen riefen. Ahornblatt trat ebenfalls nach vorne und hatte seinen Blick starr auf den neuen Krieger gerichtet. "Du musst diese Nacht Nachtwache halten, morgen früh wird Nachtblüte dich dann schlafen schicken. Viel Glück!", miaute er recht gleichgültig, doch dann lächelte er und verschwand dann ebenfalls wieder im Kriegerbau. Auch die meisten anderen Katzen waren in die Bäue gegangen. Nachtblüte sah Sturmwind stolz nach und legte sich dann selbst in den Kriegerbau zu Rostherz. 

Kapitel 8.Bearbeiten

Nachtblüte schreckte mitten in der Nacht hoch und sah sich erschrocken im Kriegerbau um. Die Sillouetten der anderen Katzen hoben und senkten sich im Takt ihrer Atemzüge. Auch Rostherz neben ihr schlief noch tief und fest, also bettete sie ihren Kopf  auf ihren Pfoten und schloss die Augen. Schnell fiel sie wieder in einen tiefen Schlaf. Ein eiskalter Schauer überkam sie und sie fühlte Kälte, Hass und Zorn. Nur Dunkelheit umfing sie und auch konnte sie nichts sehen. Neben ihr erschien plötzlich Rosenherz, ihr Blick war auf eine dunkle Silouette vor sich gerichtet. Ein großer langhaariger Kater trat auf sie zu und die Lichtung auf der sie standen wurde auf einmal ganz hell. Nachtblüte konnte jetzt erkennen, das sie im Steinbruch waren, dort wo sich die Clans jeden Vollmond trafen. Sie trat nach vorne und sah sich erschrocken um. Rosenherz schien sie nicht zu bemerken, doch der große Kater starrte sie eindringlich an. Jetzt erkannte sie ihn, es war Dämmerstern. Nachtblüte starrte ihn an, doch dann verschwomm alles um sie herum und es wurde wieder dunkel. Ganz plötzlich wurde es blendend hell und es sah aus als würden hunderte Blitze um sie herum in den Boden einschlagen. Nachtblüte zuckte zusammen, aber neben ihr stand Rosenherz still und hatte ihren Blick auf einen entfernten Punkt gerichtet. Dämmerstern erschien erneut vor den beiden und seine sanfte Stimme begrüßte Rosenherz. Nachtblüte starrte ihn an, doch Rosenherz und Dämmerstern wurden immer kleiner vor ihr und sie konnte nur noch Dämmersterns Stimme hören, die ihr eine Prophezeiung offenbarten:"." Nachtblüte wollte Dämmerstern noch etwas zurufen, denn sie hatte keine Ahnung, was die Prophezeiung bedeutete, doch eine andere Stimme holte sie aus ihren Träumen. "Nachtblüte, komm wach auf!" Es war Rostherz. Sie öffnete die Augen und entdeckte Rostherz und noch einige anderer Katzen über sich gebeugt. "Alles in Ordnung mit dir?", fragte Glanzblume "Du hast die ganze Zeit um dich getreten! Hast du schlecht geträumt?" "Ich weiß nicht, tut mir wirklich Leid!"; antwortete sie obwohl ihre Gedanken nur um die Prophezeiung schwebten. Nachtblüte erhob sich ohne noch ein Wort zu sagen und trat aus dem Kriegerbau. Die Sonne war schon fast aufgegangen, aber es waren noch keine anderen Katzen im Lager. Plötzlich hörte sie Lärm aus dem Heilerbau und betrat ihn schließlich. Ein Chaos war im Heilerbau und Rosenherz zerstreute die Kräuter in alle Richtungen. Ihre Schülerin starrte sie entsetzt an "Rosenherz!", miaute sie laut. Die rote Kätzin wirbelte herum und Nachtblüte hatte ihre Freundin noch nie so aufgebracht gesehen. "Was?!", fauchte sie und funkelte Wüstenpfote an. Die junge Kätzin schreckte erschrocken zurück und stieß mit Nachtblüte zusammen. Nachtblüte sah Wüstenpfote fragend an und die junge Kätzin erklärte ihr:"Sie ist schon den ganzen Morgen so ich weiß nichts was ich noch tun soll!" Nachtblüte nickte, "Geh am besten ein paar Kräuter sammeln, nach dem was sie hier kaputt gemacht hat. Ich rede mit ihr!" Die Schülerin nickte ihr dankbar zu und verließ dann den Bau. "Rosenherz?", schnurrte sie leise und stupste die Heilerin an. Die sah sie etwas verwirrt an. "Was ist los?" "Ich weiß nicht...Ich muss was finden, herrausfinden oder verstehen. Keine Ahnung!" "Hast du etwas geträumt?", fragte Nachtblüte zögerlich. Rosenherz sah sie einen Moment an und nickte dann . "Dämmerstern hat mir eine Prophezeiung gegeben, aber ich verstehe sie nicht!" Nachtblütes Augen weiteten sich erschrocken. "Und wie lautete die Prophezeiung?", fragte sie dann. Rosenherz überlegte kurz, vermutlich um zu überlegen ob sie ihr die Prophezeiung offenbaren sollte, dann fing sie aber an:" Wenn euch eine Gefahr bevorsteht,..." "...dann vertraue auf die Nacht, sie wird euch retten!", beendete Nachtblüte den Satz und Rosenherz starrte sie an. "Woher weißt du..." Nachtblüte schüttelte nur den Kopf und sah sich dann noch einmal im Heilerbau um,"Du solltest am besten hier aufräumen und entschuldige dich bei Wüstenpfote, die arme war ganz verstört, als du sie so angefaucht hast! Ich werde dann mal schauen ob ich mich einer Patrouille anschließen kann!", miaute sie und verließ schnellstmöglich den Bau, jedoch entging ihr nicht, dass Rosenherz sie weiterhin anstarrte. Warum hatte sie die Prophezeiung miterlebt?, fragte sie sich und sah sich auf der Lagerlichtung um. Es waren schon einige Katzen auf der Lichtung, aber sie kümmerten sich um ihre eigenen Sachen. Sie trottete auf Ahornblatt zu, um ihn um einen Gefallen zu bitten. "Guten Morgen, wenn es dir nichts ausmacht würde ich gerne eine Patrouille anführen, ich muss mal wieder raus aus dem Lager!" Ahornblatt nickte und überlegte kurz. "Du kannst die Jagdpatrouille im Waldstreifen anführen, geht sicher, dass der FinsterClan nicht mal wieder meint unsere Beute stehlen zu müssen. Vielleicht könnt ihr auch noch den Rest der Grenze abgehen, ich werde auch eine andere  Patrouille entgegenschicken, damit es nicht zu viel wird.", miaute er und sie ncikte, sagte aber nichts mehr. "Gute Besserung!", brummte er noch kurz und verschwand dann.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.